Häufige Fragen
Die Fragen, die Ausbildungsleiter uns wirklich stellen
Offen beantwortet – auch dort, wo die Antwort unbequem ist. Fehlt Ihre Frage? Rufen Sie an: 0731 85078950
Themen
Sprache und Berufsschule
Unsere Kandidaten absolvieren vor der Einreise einen intensiven Sprachkurs über in der Regel mindestens zwölf Monate und weisen ihr Niveau über eine anerkannte Prüfung nach. Damit können sie dem Berufsschulunterricht folgen und sich im Betrieb verständigen. Der Sprachaufbau geht in Deutschland weiter – Fachsprache lernt man dort am schnellsten, wo man sie täglich braucht.
Realistisch bleibt: In den ersten Wochen ist mehr Erklärung nötig als bei einem deutschen Auszubildenden. Nach unserer Erfahrung gleicht sich das schnell aus – mehrere unserer Auszubildenden gehören inzwischen zu den Leistungsstärksten ihrer Berufsschulklasse.
Wir bleiben im Austausch mit Ihrem Ausbildungsteam und den Auszubildenden und erfahren dadurch früh, wenn es hakt. Je nach Situation organisieren wir zusätzliche Sprachunterstützung, vermitteln zwischen Schule, Betrieb und Auszubildendem oder helfen bei der Lernorganisation. Wichtig ist, dass Sie solche Themen nicht allein lösen müssen.
Ja. Die gesamte Ausbildung findet auf Deutsch statt, genau wie bei jedem anderen Auszubildenden. Zusätzlich stellen wir eine muttersprachliche Anlaufstelle für die Auszubildenden bereit – für persönliche oder organisatorische Themen, die außerhalb Ihres Betriebs liegen.
Aufwand und Ablauf
Für Bedarfsanalyse und Kandidatenauswahl sollten Sie ein bis zwei Stunden einplanen. Alles Weitere – Bewerbungsunterlagen, Visum, Einreise, Behördengänge und die Unterstützung bei der Wohnraumsuche – übernehmen wir. Bei Ihnen bleiben die Ausbildungsverträge, die Anmeldung bei der Kammer und ein fester Ansprechpartner im Betrieb.
Von der Auswahl bis zum ersten Arbeitstag vergehen in der Regel drei bis sechs Monate. Weil wir Projekte auf den Ausbildungsbeginn hin planen, gilt: Je früher Sie starten, desto größer ist die Auswahl an Kandidaten für den gewünschten Jahrgang.
Wir unterstützen aktiv bei der Wohnraumsuche und übernehmen die Organisation. In ländlichen Regionen ist die Mithilfe des Betriebs allerdings oft der entscheidende Hebel – ein Hinweis auf freie Wohnungen im Ort oder ein Kontakt zum Vermieter bringt uns weiter als jede Suchanzeige. Wie wir das aufteilen, klären wir vorab.
Ja, und wir empfehlen es ausdrücklich. Wir stellen Ihnen vorausgewählte Profile vor und organisieren Video-Interviews. Die finale Auswahl treffen immer Sie – wir schlagen niemanden vor, den Sie nicht selbst gesehen haben.
Recht, Visum und Vergütung
Grundlage ist der Aufenthaltstitel zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung nach dem Aufenthaltsgesetz. Voraussetzung sind unter anderem ein Ausbildungsvertrag, ausreichende Deutschkenntnisse und die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit. Wir bereiten das Verfahren vollständig vor und begleiten es bis zur Erteilung.
Diese Angaben sind eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Regelungen und die Entscheidungen der zuständigen Behörden.
Dieselbe Ausbildungsvergütung wie allen anderen Auszubildenden in Ihrem Betrieb – tariflich oder betrieblich geregelt, ohne Abschlag. Alles andere wäre rechtlich unzulässig und würde dem widersprechen, wofür wir stehen.
Nach erfolgreichem Abschluss kann der Aufenthalt zur Beschäftigung als Fachkraft fortgeführt werden. Wir unterstützen Sie und Ihre Fachkraft bei der Beantragung und auf Wunsch auch beim Thema Familiennachzug – damit aus dem Auszubildenden dauerhaft ein Mitglied Ihrer Belegschaft wird.
Risiko und Absicherung
Dafür gibt es unsere Nachbesetzungsgarantie: Scheidet ein vermittelter Auszubildender während der Ausbildung aus, sorgen wir im Rahmen der vertraglich vereinbarten Bedingungen für Ersatz. Umfang und Fristen unterscheiden sich je nach Programm und werden vorab schriftlich festgehalten.
Wichtiger als die Garantie ist, dass sie selten gebraucht wird. Deshalb liegt der Großteil unserer Arbeit in der Phase davor: Auswahl, Vorbereitung und die ersten Monate im Betrieb.
Das ist das erklärte Ziel unserer Kandidaten: Sie kommen nach Deutschland, um hier langfristig zu leben und zu arbeiten. Entsprechend hoch ist die Übernahmequote nach der Ausbildung. Anders als bei saisonalen oder projektbezogenen Modellen bauen Sie damit dauerhafte Belegschaft auf.
Diese Sorge hören wir oft und nehmen sie ernst. Genau deshalb prüfen wir im Auswahlgespräch ausdrücklich, ob jemand bereit ist, in einer ländlichen Region zu leben – und zeigen realistisch, was das bedeutet. Zusätzlich vernetzen wir unsere Auszubildenden deutschlandweit untereinander: Wer soziale Kontakte hat, bleibt eher.
Kosten
Sie zahlen eine einmalige Vermittlungs- und Betreuungspauschale pro Auszubildendem – transparent, ohne laufende Gebühren und ohne versteckte Kosten. Die Höhe hängt vom Berufsbild, der Anzahl der Ausbildungsplätze und dem gewählten Programm ab.
Im Machbarkeitscheck erhalten Sie eine belastbare Zahl und eine Einschätzung, ab wann sich der Aufbau einer internationalen Nachwuchspipeline für Ihren Standort rechnet – gemessen an dem, was eine dauerhaft unbesetzte Fachkraftstelle Sie jährlich kostet.
Welche Kosten grundsätzlich bei Auszubildenden aus dem Ausland entstehen – von Visum und Anreise bis zur Vermittlung –, zeigt unser Artikel Was kosten Azubis aus dem Ausland?
Nein. Unsere Auszubildenden zahlen keine Vermittlungsgebühren an uns. Sie investieren erhebliche eigene Zeit und eigene Mittel in ihre Sprachausbildung – aber sie starten ihre Ausbildung in Deutschland nicht mit Schulden bei uns. Wer das anders handhabt, erzeugt Abhängigkeiten, die früher oder später zulasten Ihres Ausbildungsverhältnisses gehen.
Je nach Bundesland, Branche und Programm können Förderungen für Ausbildung und Integration infrage kommen. Was in Ihrem Fall möglich ist, hängt stark vom Standort ab – wir gehen das im Machbarkeitscheck gemeinsam durch und benennen offen, wo wir keine belastbare Aussage treffen können.
Integration im Betrieb
Nach unserer Erfahrung überwiegend positiv – oft schneller, als Ausbildungsleiter erwarten. Höflichkeit, Lernbereitschaft und Respekt haben in der indonesischen Kultur einen hohen Stellenwert, und motivierte Auszubildende sprechen sich in einer Abteilung schnell herum. Mehrere Kunden berichten, dass gerade erfahrene Ausbilder positiv überrascht waren.
In der Praxis geht es um wenige, gut planbare Punkte – etwa Essgewohnheiten in der Kantine oder Urlaubswünsche zu bestimmten Zeiten im Jahr. Wir sprechen das vorab mit Ihnen durch, und unsere Auszubildenden sind im kulturellen Vorbereitungsmodul auf den deutschen Arbeitsalltag vorbereitet. Erfahrungsgemäß ist der Anpassungsaufwand auf beiden Seiten gering.
Zwei oder mehr sind fast immer besser als einer. Auszubildende, die gemeinsam ankommen, stützen sich gegenseitig – sprachlich, organisatorisch und persönlich. Die Abbruchwahrscheinlichkeit sinkt deutlich, und der Betreuungsaufwand steigt kaum. Was für Ihren Standort realistisch ist, klären wir im Machbarkeitscheck.
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann stellen Sie sie uns direkt
Im kostenlosen Machbarkeitscheck beantworten wir alles, was für Ihre Entscheidung relevant ist – ehrlich, auch wenn die Antwort gegen uns spricht.