Verantwortung

Fachkräftesicherung darf nicht auf Kosten der Menschen gehen.

Internationale Ausbildung eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten – und jungen Menschen eine berufliche Perspektive in Deutschland. Gleichzeitig entsteht daraus Verantwortung.

Deshalb betrachten wir unsere Aufgabe nicht als beendet, sobald ein Ausbildungsvertrag unterschrieben ist. Wir wählen sorgfältig aus, schaffen Transparenz, erwarten Verbindlichkeit auf beiden Seiten und begleiten Unternehmen und Auszubildende auch nach der Einreise.

  • Keine Vermittlungsprovision für Kandidaten
  • Transparente Kosten
  • Ausgewählte Partnerunternehmen
  • Begleitung während der Ausbildung

Unsere Grundsätze

Ardhita gemeinsam mit dem Acaluna-Team

Internationale Nachwuchsgewinnung

Internationale Ausbildung schafft Chancen. Aber nur, wenn sie verantwortungsvoll organisiert wird.

Wer für eine Ausbildung mehrere tausend Kilometer von seiner Familie entfernt nach Deutschland zieht, trifft eine weitreichende Entscheidung.

Gerade deshalb sehen wir internationale Fachkräftesicherung nicht als kurzfristiges Recruitingmodell. Junge Menschen müssen wissen, worauf sie sich einlassen. Unternehmen müssen wissen, wen sie einstellen. Kosten und Erwartungen müssen transparent sein. Und auch nach der Ankunft muss jemand Verantwortung übernehmen.

Immer wieder zeigen öffentliche Berichte, was passieren kann, wenn internationale Nachwuchsgewinnung anders funktioniert: hohe finanzielle Belastungen, falsche Erwartungen, unzureichende Vorbereitung und fehlende Unterstützung können junge Menschen in schwierige Abhängigkeiten bringen und gleichzeitig für Arbeitgeber zu Ausbildungsabbrüchen und erheblichen Problemen führen.


Unser Anspruch ist deshalb nicht, möglichst viele Menschen nach Deutschland zu bringen. Sondern passende Menschen und passende Unternehmen langfristig zusammenzubringen.

Unsere Grundsätze

Sechs Grundsätze, an die wir uns halten

01

Keine Vermittlungsprovision für Kandidaten

Ein Ausbildungsplatz ist bei Acaluna kein Produkt, das wir an Bewerber verkaufen.

Für die Vermittlung eines Ausbildungsplatzes erhebt Acaluna von Kandidaten keine Vermittlungsprovision. Administrative Unterstützungsleistungen im Visa- und Ausreiseprozess kommunizieren wir vorab transparent, bevor eine Zusammenarbeit beginnt.

02

Auswahl unabhängig von einer eigenen Sprachschule

Unsere Kandidaten kommen aus unterschiedlichen Regionen, Bildungshintergründen und Sprachschulen.

Unser Geschäftsmodell basiert nicht darauf, Bewerbern eine eigene kostenpflichtige Sprachschule oder ein teures Vermittlungspaket zu verkaufen.

Entscheidend ist für uns, ob Sprache, Motivation, persönliche Eignung und Erwartungen zur konkreten Ausbildung passen.

03

Klare Informationen vor der Entscheidung

Eine internationale Ausbildung darf nicht mit unrealistischen Erwartungen beginnen.

Deshalb sprechen wir mit Kandidaten über Ausbildungsberuf, Arbeitgeber, Vergütung, Arbeitsalltag, Standort und die Anforderungen des Lebens in Deutschland, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Wir wollen bewusste Entscheidungen – keine Entscheidungen auf Grundlage falscher Versprechen.

04

Verbindlichkeit auf beiden Seiten

Ein professioneller Auswahlprozess braucht Verbindlichkeit.

Sobald sich Unternehmen und Kandidat bewusst füreinander entschieden haben, erwarten wir deshalb eine klare und verbindliche Entscheidung. Kandidaten werden von uns nicht beliebig gleichzeitig mehreren Arbeitgebern zugesagt.

Gleichzeitig erwarten wir auch von unseren Partnerunternehmen, dass getroffene Zusagen und vereinbarte Rahmenbedingungen Bestand haben.

05

Betreuung endet nicht mit der Einreise

Unsere Verantwortung endet nicht am Flughafen.

Auch nach Ausbildungsbeginn bleiben wir Ansprechpartner für unsere Auszubildenden und Partnerunternehmen. Gerade in den ersten Monaten können sprachliche, kulturelle und persönliche Fragen entstehen, bei denen eine frühzeitige Unterstützung entscheidend ist.

06

Erfolg heißt Abschluss und Übernahme

Wir denken in Ausbildungsjahren, nicht in Vermittlungsabschlüssen.

Eine erfolgreiche Fachkräftesicherung bedeutet für uns, dass ein Auszubildender im Unternehmen ankommt, sich entwickelt, seine Ausbildung erfolgreich abschließt und anschließend eine echte Perspektive als Fachkraft erhält.

Genau daran messen wir die Qualität unseres Systems.

Verantwortung gilt für beide Seiten

Wir prüfen nicht nur, wer zu unseren Unternehmen passt. Sondern auch, welche Unternehmen zu unseren Auszubildenden passen.

Eine langfristig erfolgreiche Ausbildung entsteht nur dort, wo beide Seiten die Voraussetzungen dafür mitbringen.

Deshalb betrachten wir bei einer möglichen Zusammenarbeit nicht nur den Personalbedarf eines Unternehmens. Wir achten auch darauf, ob die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche internationale Ausbildung vorhanden sind.

Wer internationale Auszubildende lediglich als günstige Arbeitskräfte betrachtet, ist bei Acaluna falsch.

Wir suchen Partnerunternehmen, die Nachwuchskräfte wirklich ausbilden, integrieren und ihnen eine langfristige Perspektive als Fachkraft bieten wollen.

  • Reguläres und qualifiziertes Ausbildungsverhältnis
  • Faire und nachvollziehbare Arbeitsbedingungen
  • Gleichbehandlung mit anderen Auszubildenden
  • Fester Ansprechpartner für Ausbildung und Integration
  • Ernsthafte Perspektive über den Ausbildungsbeginn hinaus

Wenn wir nicht davon überzeugt sind, dass die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung vorhanden sind, behalten wir uns vor, einen Vermittlungsauftrag nicht anzunehmen.

Auszubildende von Acaluna am Standort Arla Foods in Upahl

Auszubildende von Acaluna am Standort Arla Foods in Upahl

Auszubildende von Acaluna in ihrer neuen Heimatstadt in Deutschland

Ankommen heißt mehr als arbeiten: Alltag in der neuen Heimatstadt

Nach der Ankunft

Die ersten Monate entscheiden.

Für einen jungen Menschen beginnt mit der Ankunft in Deutschland ein völlig neuer Lebensabschnitt.

Neue Sprache. Neuer Arbeitsplatz. Berufsschule. Behörden. Wohnung. Kollegen. Eine andere Kultur – und die Familie mehrere tausend Kilometer entfernt.

Deshalb bleiben wir während der Ausbildung Ansprechpartner für unsere Auszubildenden und unsere Partnerunternehmen.

Nicht jedes Problem können oder sollen wir selbst lösen. Aber wir wollen dafür sorgen, dass Schwierigkeiten früh erkannt werden und beide Seiten einen Ansprechpartner haben, bevor aus einem kleinen Missverständnis ein großes Problem wird.

Für Auszubildende

Orientierung, Fragen zum Leben in Deutschland und ein vertrauter Ansprechpartner bei Schwierigkeiten.

Für Unternehmen

Unterstützung bei Kommunikationsproblemen, kulturellen Missverständnissen und Herausforderungen im Ausbildungsalltag.

Für beide Seiten

Frühzeitige Kommunikation mit dem Ziel, Konflikte zu lösen, bevor sie eine Ausbildung gefährden.

Woran wir Erfolg messen

Unser Erfolg ist nicht die Einreise. Unser Erfolg ist eine abgeschlossene Ausbildung.

Ein unterschriebener Ausbildungsvertrag ist ein wichtiger Schritt. Ein erteiltes Visum auch. Aber beides macht aus einem jungen Menschen noch keine Fachkraft.

Uns freut nichts mehr, als wenn aus einem Kandidaten, den wir in Indonesien kennengelernt haben, einige Jahre später eine qualifizierte Fachkraft geworden ist, die ihren Platz im Unternehmen gefunden hat.

Deshalb ist langfristige Begleitung für uns kein Zusatzservice. Sie gehört zu unserem Verständnis von Fachkräftesicherung.

320+

gestartete Ausbildungen in Deutschland

98%

Übernahmequote nach der Ausbildung

Transparente Kosten

Was Kandidaten bei Acaluna nicht bezahlen.

Keine Vermittlungsprovision

Für die Vermittlung eines Ausbildungsplatzes bei einem deutschen Partnerunternehmen berechnet Acaluna Kandidaten keine Vermittlungsprovision.

Keine verpflichtende Acaluna-Sprachschule

Kandidaten kommen aus unterschiedlichen Sprachschulen und Bildungswegen. Acaluna bindet die Vermittlung nicht an den Kauf eines eigenen kostenpflichtigen Sprachschulprogramms.

Kosten, die Kandidaten unabhängig von Acaluna zuvor beispielsweise für externe Sprachkurse oder andere Bildungsangebote getragen haben, sind nicht automatisch Teil unseres Vermittlungsprozesses.

Verantwortung bedeutet auch, die eigenen Grenzen offen zu benennen.

Unsere Kandidaten kommen aus unterschiedlichen Regionen, Familien, Bildungssystemen und Sprachschulen. Wir können nicht rückwirkend kontrollieren, welche privaten Bildungsentscheidungen sie vor dem Kontakt mit Acaluna getroffen haben oder welche Kosten ihnen dabei entstanden sind.

Was wir kontrollieren können, ist unser eigener Prozess: welche Gebühren Acaluna erhebt, welche Informationen wir geben, welche Unternehmen wir auswählen und wie wir Kandidaten während unserer Zusammenarbeit behandeln und begleiten.

Genau dafür übernehmen wir Verantwortung.

Orientierung und Weiterentwicklung

Standards entwickeln sich weiter. Unser Anspruch auch.

Bei der Weiterentwicklung unserer Prozesse beschäftigen wir uns mit etablierten Grundsätzen verantwortungsvoller internationaler Rekrutierung – insbesondere mit Transparenz, Gleichbehandlung, informierten Entscheidungen, angemessenen Arbeitsbedingungen und dem Schutz junger Menschen vor ausbeuterischer finanzieller Abhängigkeit.

Gleichzeitig kommunizieren wir nur Standards, die unser eigenes Modell tatsächlich erfüllt. Deshalb legen wir lieber konkret offen, wie unser Prozess funktioniert, als uns mit Grundsätzen zu schmücken, die wir nicht vollständig umsetzen.

Diese Grundsätze dienen uns als Orientierung. Sie sind keine Zertifizierung und wir führen kein Siegel dieser Organisationen.

Langfristige Fachkräftesicherung

Gute Fachkräftesicherung funktioniert nur, wenn beide Seiten gewinnen.

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